UNICUM Beruf: 3.2019 | IT

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ITR E K C A P K C A B R E K C A P N A UND IT-TYPENKT ARBEITSMARIT IT-SICHERHE R GUTEN IM DIENST DE» EASY TÜRÖFFNER Abschlussarbeiten im Unternehmen » WAHRHEIT…
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ITR E K C A P K C A B R E K C A P N A UND IT-TYPENKT ARBEITSMARIT IT-SICHERHE R GUTEN IM DIENST DE» EASY TÜRÖFFNER Abschlussarbeiten im Unternehmen » WAHRHEIT IST TRUMPF? Über das Schummeln im Bewerbungsprozess » QUEREINSTIEG IN DIE IT-BRANCHE Geht das überhaupt?Seite 27Nr. 03/2019 www.unicum.deWIRTSCHAFTSPRÜFER WERDEN? uf dersa n u um c i ff t i c Tr e n n o C e Mess 16.5.2019 , n i l r e BDeine Reise in eine spannende Zukunft! In der Wirtschaftsprüfung wartet ein weites Feld an Aufgaben auf Dich, das ständig wächst. Wirtschaftsprüfer beraten Unternehmen zum Beispiel schon heute dabei, wie sie die Herausforderungen der Digitalisierung wirtschaftlich meistern und für sich nutzen können.JETZT AUSPROBIEREN: Mit TAGESPRAKTIKA bei der Expedition Wirtschaft. www.expedition-wirtschaft.deON I T 1 D 3 EXP T5CH4F T W1R von rende S t u d iee u t s c h la n d r ü f D iv e n it ia t e r n in E in e I c h a f t s p r ü f s t W irKARRIEREZENTRUM 04 News Karrierezentrum Witze machen? Für Frauen ein KarriererisikoFotos und Illustrationen » privat, Kutzner Prozessoptimierung, Getty Images/stevanovicigor, Bakal, SasinParaksaTitelbilder » Getty Images/littlehenrabi, SasinParaksa06 Kolumne Job-Hacks Weniger Stress? Nutze den Moment!Die Chancen sind top! Hegt eigentlich noch jemand Zweifel daran, dass die unter dem Begriff „Künstliche Intelligenz“ zusammengefassten Technologien unsere Welt und Arbeitswelt deutlich verändern werden? Kaum jemand, oder? Ob diese Änderungen eher positiv oder doch negativ ausfallen werden, darüber herrscht Uneinigkeit. Was feststehen dürfte: Die Zahl der Jobs, die bislang als sicher galten, wird abnehmen – Menschen werden ersetzt durch KI, Big Data, Maschinen allgemein. Mag sein, dass die Wirtschaft neue Berufe hervorbringt, die den Arbeitsplatzverlust per saldo auffangen. Dass sich darin aber ausgerechnet die wiederfinden, die ihren bisherigen Job verloren haben, ist zu bezweifeln. Warum diese Vorrede? Nun – es gibt eine Berufsgruppe, die dem relativ gelassen entgegensehen kann: die der IT-Experten selbst. Auch in diesem Berufsfeld werden Automatismen und Algorithmen dazu führen, Routinetätigkeiten ihren menschlichen Erbringern wegzunehmen. Noch aber ist es längst nicht so weit – Leute mit Grips und Können werden in der Wirtschaft gesucht wie Stecknadeln im Heuhaufen. Der Mangel droht, die Wirtschaft ernstlich zu hemmen. Gute Aussichten also, die es zu nutzen gilt. Wie ihr eure Chancen steigert, lest ihr in dieser Ausgabe von UNICUM BERUF. Herzlich, euer07 Tipps vom Profi Das sind die Kriterien für ein gutes Bewerbungsfoto10 Backpacker und Anpacker Wie Arbeitgeber ihre IT-Angestellten sehen 12 Wichtig ist Stehvermögen ... sagt unser Professor des Jahres im Interview 14 Easy Türöffner Abschlussarbeiten bei Unternehmen eröffnen Chancen, bergen allerdings auch Risiken08 Ehrlichkeit im Bewerbungsprozess Immer schön die Wahrheit sagen? Hmmm ...IT 16 News IT Quereinstieg, Top Five, Frauenanteil 18 Der ewige Wandel So stellt sich der IT-Arbeitsmarkt momentan dar 20 Recruiting mit Big Data Ein Berliner Start-up setzt auf IT-gestütztes Recruiting und hat Erfolg damit27 Im Dienst der Guten Der öffentliche Dienst sucht dringend – na was wohl? – IT-Experten 28 Quereinstieg zum IT-Profi Ein Unternehmen verspricht den erfolgreichen Quereinstieg in die IT-Branche. Was ist dran? 30 Das Chancen-Eldorado Berufseinstieg im E-Commerce22 Maschinen, die nach Schwächen fragen Die IT hilft Kandidaten, sich auf knifflige Bewerbungsgespräche vorzubereiten 24 Herr/in der Strippen Das bringt der Job des Netzwerk-AdministratorsUwe Heinrich26 Vor frischer Tat ertappt KI bei der Polizei hilft Verbrechen verhindern31 Do IT Jobs im Kurzporträt 32 Talente willkommen E-Commerce bei OTTO 34 Zeit für Taten Die Kolumne von Martin Wehrle 34 Impressum INHALT3NEWS // KARRIEREZENTRUM TIMER Text » Marvin Kesper Foto » Getty Images/fizkesWITZE MACHEN: FÜR FRAUEN EIN KARRIERERISIKOEin Witzchen im Kollegenkreis lockert die Stimmung und stärkt das Teamgefüge, so die Wunschvorstellung. Allerdings: Es kommt darauf an, wer die Ulknudel gibt – ein Mann wird anders wahrgenommen als eine Frau. Dies fand die University of Arizona in einer Studie heraus. Hierfür wurden die knapp 300 Testpersonen in Gruppen unterteilt, von denen die eine einen potenziellen Bewerber und die andere Gruppe eine potenzielle Bewerberin bewerten sollten. Ihnen wurden insgesamt je vier Präsentationsvideos gezeigt, in denen die Bewerber sowohl lustige als auch ernste Präsentationen halten. Die Ergebnisse zeigen, dass der männliche Bewerber mit der humorvollen Präsentation besser ankommt als die Bewerberin, die den identischen Humor an den Tag legte. Außerdem wurden dem Mann eine höhere Stellung im Unternehmen und ein höheres Führungspotenzial zugetraut. Bei den Frauen wirkt sich Humor eher negativ aus – demonstrieren Frauen ein gewisses Maß an Ernsthaftigkeit, wirkt das auf die Befragten kompetenter. Die Forscher gehen davon aus, dass Frauen in Unternehmen immer noch mehr kämpfen müssten, um eine höhere Stellung zu erreichen. Karrieretipp für Frauen: Ernsthaftigkeit an den Tag legen, lieber weniger humorvoll sein.02.05.2019, Karrieretag Berlin, Studenten, Young Professionals und Quereinsteiger www.karrieretag.org/berlin/ 07.–09.05.2019, Konaktivia, Darmstadt, Studenten und Absolventen www.konaktiva.tu-darmstadt.de/ 14.–16.05.2019, connecticum, Berlin, Studenten und Absolventen www.connecticum.de/Jobmesse 18.–19.05.2019, 13. Jobmesse Münsterland, Studenten, Absolventen, Berufseinsteiger www.jobmessen.de/muensterland/ 28.05.2019, Car-Connects München 2019, Berufserfahrene, Studenten, Absolventen, Automobil- bzw. Mobilitätsindustrie www.muenchen.car-connects.de/ 28.–29.05.2019, akademika, Nürnberg, Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker www.akademika.de/nuernberg.htmlDiese und viele weitere Termine gibt’s auch im Online-Kalender unter karriere.unicum.deERSTER ARBEITSTAG: DAVOR FÜRCHTEN SICH EINSTEIGERWas Studium durch einen Nebenjob zu finanzieren, ist für viele Studierende Alltag, auch am Studienende noch. Der Personaldienstleister Zenjob hat nun 60.000 Stellenangebote ausgewertet und die bestbezahlten Studentenjobs zusammengetragen. Ergebnis: Wer gerneer einen neuen Job angenommen hat, sieht seinem ersten Arbeitstag gespannt entgegen, schließlich warten neue Leute, ein neues Umfeld und neue Aufgaben. Und damit genug Gelegenheiten, in verschiedene Fettnäpfchen zu treten. In einer Befragung von 3.000 Arbeitnehmern hat der Werbeartikelhersteller 4imprint nun herausgefunden, vor welchen Fehltritten am ersten Arbeitstag Berufseinsteiger die größte Angst haben. Ganz vorn steht die Befürchtung, den Namen der neuen Kollegin oder des neuen Kollegen sofort wieder zu vergessen. Namen scheinen neuen Arbeitnehmern generell Schweiß auf die Stirn zu treiben. Auf Platz zwei rangiert nämlich die Sorge, jemanden mit falschem Namen anzusprechen. Direkt dahinter platziert sich die Unsicherheit, unangemessen nervös zu erscheinen. Auch ein Verstoß gegen dendurch die Gegend fährt, hat am meisten Glück, denn der Job als Kurierfahrer werde – trotz gegenteiliger Berichte in den Medien – am besten vergütet. Knapp 13,60 Euro würden hier an Stundenlohn im Durchschnitt gezahlt. Wer gerne telefoniert, könne im telefonischen Kundenservice mit ähnlicher Bezahlung pro Stunde rechnen. Auf Platz drei lande der Job als Hostess mit einem Stundenlohn von 12,60 Euro, gefolgt von Promotionjobs, die im Schnitt 12,27 Euro pro Stunde einbrächten.Dresscode, eine durch den Straßenverkehr verursachte Unpünktlichkeit sowie die Panik, keinen eigenen Schreibtisch oder Arbeitsplatz vorzufinden, sind Ängste, die die Lust auf den ersten Arbeitstag eintrüben können.DUAL STUDIERENDE KOMMEN IM JOB SCHNELLER ZURECHTEine Befragung von 9.300 aktuellen oder ehemals dual Studierenden hat ergeben, dass dual Studierende schneller sichere Stellen antreten als „normale“ Studierende. Von dual Studierenden sind anderthalb Jahre nach ihrem Abschluss nur drei Prozent arbeitslos, während es bei Absolventen mit einfachem Bachelorabschluss knapp sechs Prozent sind. Von den Absolventen eines dualen Studiums arbeiten 93 Prozent in Vollzeit, während es bei den Absolventen eines regulären Studienganges nur 80 Prozent sind. Unbefristet sind von den ehemaligen Dualstudierenden fast 75 Prozent eingestellt. Bei den Berufseinsteigern nach einem regulären Studium an einer Fachhochschule ist es hingegen nur jeder Zweite, der einen unbefristeten Vertrag ergattern konnte.STUDIEREN UND JOBBEN: HIER GIBT΄S DIE MEISTE KOHLED4Mai 2019KARRIEREZENTRUMDIE BESTEN LIFE-WORK-HACKS FÜR WENIGER STRESS BEIM BERUFSSTARTNUTZE DEN MOMENT!Text » Dr. Simone Cardoso de OliveiraIn dieser Serie zeigen wir euch, wie ihr beim Berufsstart Stress runterregelt.Kennst du das? An manchen Tagen bist du hochkonzentriert bei der Sache und hast im Nu geschafft, was du dir vorgenommen hast. An anderen Tagen aber sitzt du gequält vor dem Rechner und kommst irgendwie gar nicht voran. Dabei rückt die Klausur oder der Abgabetermin immer näher. Aber je mehr die Nervosität steigt, desto weniger geht es voran. Stress und Frustration sind programmiert. Mit solchen Situationen wirst du nicht nur im Studium, sondern auch im Berufsleben immer wieder konfrontiert werden. Aber kein Grund zur Panik! Die Sache ist nur, dich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Das Allerwichtigste ist, den glücklichen Moment abzupassen, an dem alles doppelt so schnell läuft. Stell dir nur vor, was du mit der gewonnenen Zeit alles anstellen könntest! Ganz zu schweigen davon, wie viel mehr Spaß die Arbeit macht, wenn alles wie am Schnürchen läuft ... Also, wie schaffst du das? Zuallererst:BESTANDSAUFNAHME MACHEN6TU, WAS DEIN BAUCH SAGT! Versuche dann nicht krampfhaft, deine To-dos in einer bestimmten Reihenfolge abzuarbeiten. Lass lieber dein Bauchgefühl entscheiden! Nimm dir aus deiner To-do Liste das als Nächstes vor, auf was du jetzt im Moment am meisten Lust hast. Sehr wahrscheinlich wird dir diese Sache dann auch leicht von der Hand gehen. Der Spaß an der Sache und das Erfolgsgefühl deines Fortschritts wird dich beflügeln, auch die nächste Aufgabe beherzt anzugehen. Wenn du nach diesem Prinzip vorgehst, wirst du eine Motivationswelle vor dir herschieben, die dich den ganzen Tag über trägt. Und wahrscheinlich sind am Ende des Tages dann doch auch jede Menge Dinge erledigt, zu denen du morgens erst mal gar keine Lust hattest.Fotos » Getty Images/DeagreezSache angegangen ist. Ist ein Schritt dabei, zu dem du jetzt spontan Lust bekommst? Super! Dann nutze den Moment und fang einfach an dieser Stelle an. Wenn du erst mal in Schwung gekommen bist, bekommt wahrscheinlich auch diese ungeliebte Pflicht ein freundlicheres Gesicht und ist schneller erledigt als gedacht. Klar, du wirst ein bisschen Übung brauchen, um mit dieser Strategie Erfahrungen zu sammeln und immer besser zu wissen, was gerade richtig für dich ist. Und du musst dir ein dickes Fell wachsen lassen, was drängelnde Chefs anbelangt. Aber ohne Zweifel wirst du effizienter, mit mehr Spaß und weniger Stress arbeiten! Und welcher Chef fände das nicht auch klasse?Okay – es kann natürlich sein, dass du beim Hören auf dein Bauchgefühl eine Sache aus der deiner To-do Liste aus dem Auge verlierst, weil sich die Lust dazu partout nicht einstellen will. Was dann? Hier mein Trick dazu:GIB DEINER LUST EINE CHANCE!Dr. Simone Cardoso de OliveiraDu wirst immer mehr als eine Sache zu tun haben. Und selbst eine große Aufgabe wie z. B. eine Abschlussarbeit hat immer mehrere verschiedene Teile, die dich auf unterschied-Manchmal kommt der Appetit erst beim Essen. Gib deiner Lust eine Chance, indemÜBER DIE AUTORIN:liche Weise fordern. Ein Literaturverzeichnis zu erstellen oder Abbildungen zu machen, sind beispielsweise ganz andere Tätigkeiten, als den Text voranzubringen. Mach dir deine unterschiedlichen To-dos bewusst – z. B., indem du sie aufschreibst.du das ungeliebte Task gedanklich hervorholst und einfach nur überlegst: Was wären die ersten kleinen Schritte, um diese Aufgabe anzugehen? Kurz etwas recherchieren, die Software anschauen, die du dafür brauchst, oder eine Kollegin fragen, wie sie eine ähnlicheSmart arbeiten, Träume verwirklichen und die Welt ein Stückchen cooler machen – dabei helfen euch die Life-Work Hacks und Tools von Dr. Simone Cardoso de Oliveira (www.sciedo.de) – speziell für ambitionierte „Brain Worker“!KARRIEREZENTRUMDAS RICHTIGE BEWERBUNGSFOTOTIPPS VOM PROFIKlar, die Highlights deiner Bewerbung sind das EinserExamen, vier Top-Praktika und ein Abschluss in Mindeststudienzeit. Trotzdem spielt das Bewerbungsfoto eine geheimnisvolle Rolle. Erst recht, wenn du die oben erwähnten Vorzüge nicht in Gänze präsentieren kannst. Was es für ein gutes Foto braucht, darüber sprachen wir mit dem Berliner Porträt-Profi Masa Yuasa.UNICUM BERUF: Was ist ein gutes Bewerbungsfoto? Yuasa: Das Foto, besonders Gesicht und Augen, muss scharf sein. Wichtig sind auch gleichmäßige Ausleuchtung und Kontrastreichtum. Zudem sollte das Bild harmonisch wirken und keinen Farbstich haben. In puncto Retusche machen viele Studios zu viel, oft wirken Bilder glattgebügelt. Das wirkt wenig authentisch. Wichtig ist auch, dass die Haare das Gesicht nicht verdecken. Am wichtigsten ist aber der sympathische, durchaus eine innere Haltung und Energie sowie Offenheit zeigende Ausdruck. Dieser Ausdruck entsteht zu großen Teilen über die Kommunikation mit dem Fotografen. Für viele Kunden ist der Fototermin eine mitunter lästige Pflicht – etwas unangenehm eben. Das sollte der Fotograf durch Empathie mildern, zum Beispiel durch ein freundliches Gespräch. Fotografen sind nicht nur technische Dienstleister, sondern sollten auch Menschenkenntnis besitzen. Dann zeigt das Foto Natürlichkeit und Sympathie – und das sprichwörtlich im besten Licht. Also muss der Fotograf auch ein bisschen Psychologe sein? Wir fotografieren ja keine Gegenstände, sondern lebendige Menschen. Viele Menschen fühlen sich vor der Kamera unsicher. Deshalb ist immer auch ein bisschen Psychologie dabei, wenn es darum geht, das beste Ergebnis festzuhalten. Positive Stimmung kann man ganz gut erzeugen, indem man über positive Dinge redet – Kommunikation hat also erheblichen Einfluss. Im Mittelpunkt steht allerdings immer das Motiv mit seinen Vorstellungen und Wünschen. Wie soll ich mich für ein Foto anziehen? Ich rate immer zu Blazer oder Jackett – das signalisiert den BusinessKontext, in dem man sich präsentiert. Es mag Arbeitgeber geben, für die das overdressed ist, etwa Non-Profit-Organisationen oder NGOs. Aber sonst passt diese Kleidung fast immer. Gut ist dann, wenn man sich einmal mit und einmal ohne Krawatte fotografieren lässt, schließlich sind Start-ups einfach anders aufgestellt als eine Großbank. Der Schlips darf dann ruhig auch kontrastieren zum Anzug. Auch Frauen sollten Kontraste setzen, etwa durch einen dunklen Blazer und ein helles Oberteil. Und bitte auf die Kleinigkeiten achten: Faltenfrei und gebügelt, das muss sein. Tätowierungen würde ich übrigens verdecken. Das gilt auch für Piercings.Text » Jonas BlumeFoto » YuasaUnd welchen Blick sollte ich aufsetzen? Der Blick ist psychologisch gesehen das entscheidende Moment. Das wird unterschätzt, weil wir in ein Objektiv sehen und nicht einer Person in die Augen blicken. Man sollte sich klarmachen, dass man einer Person gegenübersitzt, verkleidet als Kamera. Deshalb heißt es, dieser auch klar und offen direkt ins Objektiv zu schauen. Der Betrachter geht bereitwilliger auf die fotografierte Person ein, wenn er sich angeguckt fühlt. Wie steht´s als Frau mit Make-up und offenen Haaren? Make-up kann unterstützen, aber: weniger ist mehr! Natürlichkeit ist im Business-Kontext besser als dick aufgetragenes Make-up. Sonst erzeugt man eventuell das Gefühl beim Arbeitgeber, zu viel Wert auf sein Äußeres zu legen. Als angehende Staatsanwältin verleihen gebundene Haare vielleicht die gewünschte konzentrierte Ausstrahlung, aber in den meisten Fällen ist eine lockere, offene Erscheinung sympathischer. In seinen Haaren ertrinken sollte man natürlich auch nicht. Sie auf eine Seite zu legen, ist ein guter Kompromiss. Braucht man einen Profifotografen oder kann es auch ein Freund richten? Viele Menschen denken, es ginge nur um ein Foto. Aber ein Arbeitgeber, der schon viele Bewerbungen gesehen hat, erkennt schnell, ob der Bewerber auf einen Profi vertraut oder mit einem Schnappschuss zufrieden ist. Die Unsicherheit bei Freundschaftsdiensten ist hoch. Darum empfehle ich den Profi. Zumal ein maues Bewerbungsfoto auch ein kümmerliches Licht auf den Bewerber wirft. Mit dem Foto erzeugt man einen unmittelbaren Eindruck von seiner Person und Persönlichkeit. Das kann man bemängeln. Aber manchmal kann das Foto entscheidend sein, wenn es um die Frage geht: „Einladen oder eher nicht?“ER SCHIESST EUER BEWERBUNGSFOTO! Ihr wollt ein Top-Bewerbungsfoto, geschossen von Masa Yuasa? Und das noch gratis? Kein Problem: Kommt vom 14. bis 16. Mai zum UNICUM Stand auf der connecticum in Berlin. Wir sehen uns! www.bloom-fotostudio.de KARRIEREZENTRUM7E WERBUNG ICHKEIT IM BSGESPRÄCHE I D N Ö H C S IMMER ? N E G A S T WAHRHEI HMMM ...EHRLB ew er b u n g sA u n d O im s al ilt g t tä A u th en ti zi er b er im llt en si ch B ew so ch o d d n p ro ze ss . U s p rä se n at ü rl ic h an d er n ch rä p es sg Vo rs te llu n g te n Fr eu n ab en d m it g u en p ei n K m ei ti er en al s b er Eh rl ic h ke it ie G re n ze n d d so al en g d en . Wo lie g sp ro ze ss ? im B ew er b u nText » Janna Degener-StorrWer seinem Arbeitgeber falsche Fakten vorlegt und sich dabei erwischen lässt, muss natürlich mit Konsequenzen rechnen: Wenn Bewerber Studien- oder Arbeitszeugnisse fälschen, kann der Arbeitgeber den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. Probleme können Arbeitnehmer auch bekommen, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass sie im Vorstellungsgespräch etwa falsche Angaben zu Nebentätigkeiten, Verfügbarkeiten oder der Mitarbeit an bestimmten Projekten gemacht haben. Erlaubt sind Lügen im Bewerbungsprozess dagegen explizit, wenn der Arbeitgeber Dinge fragt, die ihn nichts angehen, weil sie nichts mit der Stelle und der Tätigkeit dort zu tun haben – etwa, ob eine Bewerberin schwanger ist oder welcher Religion ein Kandidat angehört. Doch die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge ist nicht immer so klar und dann wird die Sache auch rechtlich komplizierter: „Wer an einem Projekt überhaupt nicht mitgearbeitet hat, darf dies auch nicht behaupten. Wer allerdings zumindest punktuelle Beiträge geleistet8KARRIEREZENTRUMhat, sagt die Wahrheit“, erklärt Rechtsanwalt Pascal Croset, der als Fachanwalt für Arbeitsrecht überall in Deutschland solche Zweifelsfälle bearbeitet.WAHRHEIT ODER LÜGE? Es ist Bewerbern also explizit erlaubt, ihre Leistungen in ein sehr positives Licht zu setzen. Wer tatsächlich hier und da mal einen Text geschrieben hat, kann die Lücke im Lebenslauf also zum Beispiel mit einer selstständigen journalistischen Tätigkeit füllen – und Fachanwalt die eigenen ErfahrunPascal Croset gen damit ein kleines bisschen ausschmücken. Wichtig ist es, beim Polieren des eigenen Lebenslaufes glaubwürdig rüberzukommen. Auf Nachfragen sollten Bewerber im Vorstellungsgespräch also souverän reagieren können. So erwarten die Personaler von einem erfolgreichen Free-Foto » Getty Images/stevanovicigorlancer zum Beispiel, dass er auf Anhieb seine Akquise-Strategien darlegen kann. Ein Thema, das Bewerber besonders leicht zum Schwindeln verführen kann, ist die Darstellung der eigenen Soft Skills. Doch Vorsicht: Auch wenn sich persönliche Stärken und Schwächen natürlich nicht leicht objektiv messen lassen, können Personaler den Wahrheitsgehalt von Bewerberaussagen in vielen Fällen leicht abprüfen: Wer etwa die Frage nach seinen persönlichen Stärken mit „Kommunikationsfähigkeit“ beantwortet, sollte im Vorstellungsgespräch nicht nur verlegen vor sich hin stottern. Und wer im Bewerbungsanschreiben seine mathematischen Fähigkeiten lobt, sollte auf Nac
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