Alkohol Hauptschule im Kreis Heinsberg aktuell

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Alkohol und Sucht in der Hauptschule Bereits in den 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts sind wir eine Gesellschaft von Süchtigen, und das zeigt sich auch am…
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Alkohol und Sucht in der Hauptschule Bereits in den 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts sind wir eine Gesellschaft von Süchtigen, und das zeigt sich auch am Arbeitsplatz Schule. Ich möchte als persönlich Betroffener heraus dieses ledige Thema in aller Offenheit diskutieren und die schädigenden Folgen in aller Deutlichkeit belegen. Vielleicht melden sich andere Betroffene auch einmal zu Wort und unterstreichen einmal die Gefahren aus ihrer Sicht. Leider haben die Dienstaufsichtsbehörden und auch viele Kollegen diese vielen unerträglichen Schäden verschwiegen, obwohl diese so offenkundig waren - und immer noch sein dürften, dass diese so stark ruchartig zum Himmel stinken, wie ich selber erleben musste. Damals ... (noch) eine ruhige Grundschule mit erlebter Disziplin ... Wer als Lehrer von der damaligen (erträglichen) Grundschule an eine Hauptschule versetzt wurde, konnte oder musste alsbald merken, dass es mit einer geordneten und zielgerichteten Pädagogik vorbei war und das einträchtige Miteinander von Schülern und Lehrer bald einem stark erlebten Kampf mit stark erlebter Disziplinlosigkeit gewichen war, dem vor allem die älteren Kollegen (nahezu) hilflos ausgeliefert schienen. Dieserhalb konnte ich mich mit einem 3 Jahre jüngeren Kollegen an einer anderen Hauptschule austauschen, der in abgewandelter Weise Parallelerlebnisse nachvollziehbar schildern konnte. Verlust der Autorität nebst Disziplinlosigkeit! - Dann hörte ich immer weniger von ihm ... Bald nach meinem Dienstantritt konnte ich nur noch dieses inzwischen verhasste Portal durchschreiten, wenn ich noch daheim ein Glas Wein und unterwegs auf der Fahrt mit meinem Auto wenigstens noch 2 Flaschen Bier zu mir genommen hatte (unterwegs hatte ich noch eine geheime Parkstelle zum Trinken). Danach konnte ich das bekannte widerliche Anfangsportal über- schreiten. Der Vormittag dieses vermeintlichen Unterrichts wurde ertragen, indem nach jeder 45-Minuten-Angst-und-Terror-Stunde aus meiner in meiner Diensttasche mitgebrachten Limonaden- Whodka-Flasche oder Cola-Whisky-Flasche - 1 getunktes voll gefülltes Glas runtergespült wurde. Danach erst konnte ich in die nächste Klasse gehen, in der vergeblichen Hoffnung, die lang gefühlte 45-Minuten-Zeit heil an Geist und Seele zu überstehen. Mein Alkoholpegel muss so stark angewidert gerochen, um nicht zu sagen: gestunken haben, dass mindestens 4 meiner Kollegen dieses Übel gerochen haben müssten. Mit einem meiner Kollegen traf ich verabredet - fast regelmässig - in einer der Dorfkneipen im Nachbarort, und wir tranken gemeinsam viel Bier. Während er zu Fuss kurzläufig nach Hause torkeln musste, fuhr ich angetrunken nach Hause, wo mich kaum jemand erwartete. Nach meinen eigenen Schätzungen und Beobachtungen dürfte die Zahl 2 auch völlig daneben liegen. Der Prozentwert dürfte relativ hoch anzusetzen sein; denn während anderer Aufgaben stellte ich besagend fest, dass einem anderen Kollegen draussen eine kleine Schnapsflasche aus seiner Tasche fiel ... Zu meinem Leidwesen musste ich später feststellen, dass es der unteren Schulaufsichsbehörde (Schulamt) dieses, also auch mein persönliches Problem, allzu bekannt war. Während auch der örtlichen Schulleitung diese Fakten zugängig waren, hat mich niemals meiner Kollegen auf meine allgemein bekannte - krankhafte - Sucht angesprochen, auch nicht der Schulrat! So war es auch (wenigstens für mich) nicht verwunderlich, dass ich mich wegen meiner gefühlten Überlebensstrategie zu dieser Zeit nie eingestanden habe, dass ich alkoholabhängig, zutiefst krank war. Wenn mir bewusst gewesen wäre, dass ich morgens mit einer „Fahne“ in den Unterricht gegangen wäre, hätte ich mich zutiefst geschämt. Der Alkohol hatte mich so fest im Griff, das ich rund um die Uhr meinen „Pegel“ halten musste. Niemand aus meinem Kollegium hatte jemals versucht, mich aufmerksam zu machen oder auszubremsen. Mein Äußeres und mein Verhalten muss doch zu offensichtlich gewesen sein! - verantwortliches Schulamt: Kreis Heinsberg -
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